Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier

Themenschwerpunkt Arbeit

  • Der Wert des Menschen

    Agenda-Kino in Kooperation mit Lokale Agenda 21, Heinrich Böll Stiftung und Broadway Filmtheater

    Der Wert des Menschen (Frankreich 2015)

    Drama über die Selbstachtung des Menschen

    Thierry (Vincent Lindon), 51 Jahre alt, Familienvater und gelernter Maschinist, ist seit 20 Monaten arbeitslos und befindet sich auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis. Dabei muss er sinnlose Fortbildungen absolvieren und aussichtslose Job-Interviews bestreiten. Immer wieder kommt er an den Punkt, an dem er sich fragen muss, ob er es sich noch erlauben kann, auf seinen Prinzipien zu bestehen. Als er schließlich eine Anstellung als Kaufhausdetektiv findet, gerät er aufs Neue in ein moralisches Dilemma, das ihn endgültig vor die Wahl stellt, ob er dazu imstande ist, den Gesetzen des Marktes zu gehorchen oder nicht.

    In diesem Cinèma-Vèritè-Stil inszenierten Drama wird Lindon von einem großartig agierenden Essemble aus Laien begleitet.

    PREISE:

    Bester Hauptdarsteller (Cannes 2015, Cèsar 2016), Preis der ökumenischen Jury (Cannes 2015), Publikumspreis (Brüssel 2015), Nomierung beim Europäischen Filmpreis als Best European Actor 2015

    Trailer:

     http://www.broadway-trier.de/programm-tickets/trailer/agenda-kino-der-wert-des-menschen-3757/

    Ausführliche Filmkritik auf epd:

    https://www.epd-film.de/filmkritiken/der-wert-des-menschen

     

    Eintritt: 7,00 € (6,00 € ermäßigt)

    Termin: 25.10. 2017 - 19:30 Uhr bis 22.00 Uhr

  • "Führen Frauen Anders?! - gesund führen"

    Der Themenschwerpunkt Arbeit möchte Sie auf die Veranstaltung Führen Frauen Anders?! - gesund führen - hinweisen.

    Veranstalter sind die Hildegard Stiftung, Marienhaus Stiftung , Franziskus-Stiftung für Pflege und der Bund Katholischer Unternehmer e.V.

    Termin: 10. Oktober 2017
                   10.00 - 16.00 Uhr
    Ort:        Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallendar (PTHV)

    Führen Frauen tatsächlich anders? - Dieser gesellschaftspolitisch bedeutsamen Fragestellung werden die hochkarätigen Referentinnen Sr. Dr. h.c. M. Basina Kloos (stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hildegard-Stiftung und Vorstandsmitglied der Edith-Stein Trägerstiftung), Frau Christiane Underberg (Unternehmerin und Gesellschafterin der Firma Underberg) sowie Christa Garvert (Stiftungsvorsitzende der Franziskus-Stiftung für Pflege und selbständige Beraterin "Garvert-Beratungskonzepte") nachgehen.

    Im Vergleich zur männlichen Führungsriege, die sich in vielen (TOP-)Unternehmen abzeichnet, sind Frauen in Führungspositionen noch immer eine Seltenheit. Nicht zuletzt bestätigt durch die politische Forderung einer Frauenquote. Im Volksmund und in den Medien werden Frauen als emotionaler beschrieben und ihr Führungsstil in Abgrenzung zu ihren männlichen Kollegen als empathischer. Doch was unterscheidet weibliches von männlichem Führungsverhalten konkret? Gibt es wirklich Unterschiede oder sind die Stärken nur anders abgegrenzt? In welchen Situationen führt der Einsatz bestimmter Charaktereigenschaften vielleicht sogar zu wirksameren Ergebnissen?

    Diesen und vielen Fragen rund um das wichtige Thema werden die Teilnehmerinnen einer Veranstaltung der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) im Oktober nachgehen.
    Die Moderation werden Frau Dr. Katrin Keller, Frau Michaele Münch und Frau Andrea Rall übernehmen.
    Eine Teilnahmegebühr von 45,00 Euro pro Person (inkl. Verpflegung) wird erhoben. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 18. September 2017 erforderlich.

    Anmeldung
    eva.hasske(at)marienhaus.de

     

     

  • Abstand Nehmen

    Abstand Nehmen

    Unterbrechen - Reflektieren - Verändern

    Wanderung für berufstätige Männer

    Termin: Samstag, 21. Oktober 2017
                   9.30 - 15.00 h
    Ort: Kylltal bei Trier rund um die Burg Ramstein

    Sicher kennen Sie das: Tempo, Druck, schneller, höher, weiter... Der eigene Lebensrhythmus wird bestimmt von vorgegebenen beruflichen Strukturen, durch Leistungsanforderungen und Zweckdenken, aber auch durch selbstauferlegte Ansprüche und die eigenen Grenzen. Dabei erweist sich besonders die zunehmende Arbeitsverdichtung und Veränderungsgeschwindigkeit als belastend - nicht selten ein Hamsterrad. Warum aber sollte ich diesen gewohnten Ryhthmus in Frage stellen, da mir in ihm die Orientierung doch so leicht fällt und er mir (scheinbar) Sicherheit bietet?
    Wer alltäglich im Berufsleben hoch motiviert und leistungsorientiert seinen "Mann" stehen muss, kann schnell wesentliche Aspekte seines Lebens aus den Augen verlieren: sein Privatleben, sich selbst, Gott ...Auch fällt es schwer, innezuhalten, aufzutanken, Ideen zu sammeln, der Sehnsucht nach wertvollen Veränderungen nachzudenken, die eigene Person einmal bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Doch nur wer dazu bereit ist, dem kann es gelingen, die eigene Lebensbalance bewusst zu steuern und sich im Gleichgewicht zu halten.

    Das Angebot richtet sich an berufstätige Männer, die einen außergewöhnlichen Rahmen zum Durchatmen und Kräftesammeln suchen, an alle, die im Beruf Führungs-Verantwortung tragen, an Geschäftsführer und Personalverantwortliche aus Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisationen.

    Ihre Begleiter:

    Dr. Hans-Günther Ullrich, Domvikar, zuvor 16 Jahre im Management international tätiger Unternehmen
    Thomas Berenz, Theologe, Seminarleiter für Burnoutprävention (IFSE), Work-Life-Balance-Trainer (IHK)

    Anmeldung und weitere Information:

    www.keb-arbeit.de/veranstaltungen

  • Koblenzer Lunch Lecture

    Ständige Erreichbarkeit - Abschalten oder Ausschalten?

    Termin: Donnerstag, 26. Oktober 2017
                   12.30 - 14.00 Uhr
    Ort:       Diehls-Hotel, Koblenz

    In den 80er Jahren begann der Trend der Just-in-time-Produktion, dem folgten in den 90er Jahren die intensive Nutzung und der weitreichende Einsatz der neuen elektronischen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Beide Entwicklungen sind aus unserer heutigen alltäglichen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Verschiedene Aufgaben jederzeit flexibel zu erledigen und das m öglichst mobil, sind die Herausforderungen unserer Zeit.
    Immer häufiger wird in den Medien das Thema "Ständige Erreichbarkeit" aufgegriffen. Sie reicht von Anrufen auf dem Mobiltelefon, die den größten Anteil ausmachen, bis zu Emails und SMS. Die Auswirkungen dieser neuen Erreichbarkeit innerhalb und außerhalb der regulären Arbeitszeit sind bisher kaum untersucht. Erste Ergebnisse belegen allerdings, dass zwei Drittel der Beschäftigten sich durch eine ständige Erreichbarkeit belastet fühlen.

    • Welche Veränderungspotenziale können wir aus den ersten Untersuchungen für uns ableiten?
    • Wie können Unternehmer den Umgang mit der ständigen Erreichbarkeit für ihre Mitarbeiter neu definieren und ein passendes Konzept für ihr Unternehmen erstellen?
    • Über welche Art und Weisen der Erreichbarkeit müssen wir in Zukunft sprechen?

    Im Rahmen der Koblenzer Lunch Lecture wird Anke Brühl-Tschuck ihre Überlegungen zu diesen Fragen aus ihrer Tätigkeit als Unternehmensberaterin und Coach den Teilnehmenden vorstellen und sie zum Diskutieren einladen.

    Referentin: Anke Brühl-Tschuck
    Dipl. Betriebswirtin (FH)
    Systemische Beraterin/ Therapeutin und Familientherapeutin (DGSF)

    Frau Brühl-Tschuck hat über 25 Jahre Erfahrung als Diplombetriebswirtin aus Führungspositionen in der freien Wirtschaft und im Hochschulmanagement. Sie bietet seit 2005 als Systemische Beraterin/ Therpeutin und Familientherapeutin (DGSF) Personalentwicklung/ Unternehmensberatung/ Supervision und Coaching im Bereich Stressbewältigung, Teambuilding, Prozessbegleitung, nachhaltiges Gesundheitsmanagement und das Sichern von Unternehmensnachfolge in ihrem eigenen Institut "Perspektive schaffen Freiräume" an.

    Anmeldung:
    www.keb-arbeit.de/veranstaltungen